Ich war gerade mit Dieter, der seit einigen Tagen in
Guatemala ist, und Josef in Antigua, als es plötzlich begann, Asche vom Himmel
zu regnen. Nach einigen Minuten war alles von einer feinen Staubschicht
bedeckt, die Wege wurden etwas rutschig und man hatte die Asche in den Augen
reiben, auf der Haut und in den Haaren kleben und zwischen den Zähnen knirschen. Schon bald
trugen die ersten Menschen auf der Straße Mundschutz und Staubmasken waren
schnell überall ausverkauft. Wir bekamen leider keine mehr, aber wahrscheinlich
sind allein die Abgase der Busse, die man täglich einatmet (die hinterlassen
nämlich kohlrabenschwarze Wolken), mindestens genauso schlimm. Es kamen Gerüchte
auf, der Agua, ein eigentlich inaktiver Vulkan, hätte diese Wolke produziert, dann
hieß es, der Pacaya, der im nächsten Tal liegt und den ich in meinen ersten
Wochen bestiegen habe, sei dafür verantwortlich, doch schließlich stellte sich
der Fuego als der Übeltäter heraus. ![]() |
| So ungefähr hat wohl auch der Fuego beim Ausbruch ausgesehen |
Dieser ist neben dem Pacaya einer der 3
derzeit aktiven Vulkane Guatemalas und grollt in letzter Zeit ziemlich.
Tagsüber stößt er immer wieder kleine graue Wolken aus und nachts kann man
sogar die rötlich scheinende Glut sehen! Und nun kam eben eine riesige
Aschewolke heraus, die bis in die Hauptstadt getragen wurde, wie mir Paula,
Magda und Annika (deren neue Mitfreiwillige) erzählten. Sogar der Flughafen
Guatemalas musste ab Mittag gesperrt werden.
In Dueñas war die Lage, trotz der geringeren Entfernung zu den Vulkanen, nicht sehr anders, als in Antigua; vielleicht kam sogar ein bisschen weniger Asche herunter. Spätestens heute Morgen hatte sich dieser Spuk dann auch wieder gelegt, der Fuego sich wieder beruhigt und nun in eine (Asche?)Wolke gehüllt und nur noch eine feine, alles überdeckende Staubschicht erinnert an den gestrigen Vorfall.
In Dueñas war die Lage, trotz der geringeren Entfernung zu den Vulkanen, nicht sehr anders, als in Antigua; vielleicht kam sogar ein bisschen weniger Asche herunter. Spätestens heute Morgen hatte sich dieser Spuk dann auch wieder gelegt, der Fuego sich wieder beruhigt und nun in eine (Asche?)Wolke gehüllt und nur noch eine feine, alles überdeckende Staubschicht erinnert an den gestrigen Vorfall.
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| Fuego und Acatenango am Morgen nach dem Ascheregen |
| Fuego (l) und Acatenango an normalen Tagen |

